Schulen

Personalbemessung Schulsekretariat

Personalbemessung Schulsekretariat

Neues Modell zur Bemessung der Arbeitszeiten in den Konstanzer Schulen

Stuttgart, 18.5.2011

Mit dem neuen Berechnungsmodell wurde ein seit 20 Jahren unverändertes Berechnungssystem abgelöst. Bisher häufig angefallene Mehrarbeitsstunden in den Schulsekretariaten der Stadt machten die Dringlichkeit sichtbar. Der Gemeinderat gab dem neuen Berechnungssystem schließlich grünes Licht. In das System eingeflossen sind die Grundsätze, die von der Fachgruppe Schulen in ver.di entwickelt wurden.

Statt ausschließlich Schülerzahlen, wie bisher, gibt es für die Schultypen einen Stundensockel und zusätzliche Module. Beispielweise für

  • die Grundschulen bis 100 Schüler 8 Std.;
  • die Grund- und Hauptschulen sowie Haupt- und Realschulen bis 150 Schüler 15 Std.;
  • die Gymnasien bis 500 Schüler 40 Std.;
  • die Förderschule bis 150 Schüler 15 Std..

Der Sockel wächst in Stufen von 50 (Grund, Haupt- und Realschulen)- 100 Schülern (Gymnasien), die mit 2 (Grund-, Haupt-, und Realschulen) bis 5 Std. (Gymnasien) zusätzlich hinterlegt sind.

Durch die Neuberechnung wurden insgesamt zusätzlich 1,4 Vollzeitstellen genehmigt.

Die Stellenbeschreibungen wurden von 30 atomisierten Einzeltätigkeiten auf drei wesentliche Arbeitvorgänge reduziert, die mit den etsprechenden Zeitanteilen in Prozent hinterlegt sind.

Arbeitsvorgänge:

  • Organisation und Führung des Schulsekretariats
  • Service, Information, beratung
  • Sachbearbeitung
    Wer die Musterstellenbeschreibung der ver.di Fachgruppe Schulen kennt, sieht sofort, dass wir auch hier der Ideenpate waren.

Die Einteilung nach wenigen Arbeitsvorgängen führt in der Regel zu besseren Stellenbewertungen nach dem Tarifvertrag.