Schulen

Neue Eingruppierungsmerkmale

Neue Eingruppierungsmerkmale für SchulhausmeisterInnen und SchulsekretärInnen

Seit dem 01.01.2017 gelten für SchulhausmeisterInnen neue Eingruppierungsmerkmale. Erfolgte im Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) die Eingruppierung anhand der Anzahl der verantwortlich zu betreuenden Unterrichtsräume, wird nun eine einschlägige mindestens dreijährige Berufsausbildung gefordert. Dieser Grundeingruppierung in der EG 5 folgen dann vier Heraushebungsmerkmale, die eine bestimmte Sonderschulform, ein Unterstellungsverhältnis, erhöhte technische Anforderungen oder ein Bewirtschaftungsbudget von mindestens 30.000 Euro verlangen.

Was hat sich verbessert?
Eine Eingruppierung nach EG 3 ist nicht mehr möglich. Das war bis 31.01.2016 bei 16 verantwortlich zu betreuenden Unterrichtsräumen der Fall. Die Eingruppierung in die EG 6 war seit 2005 nur für SchulhausmeisterInnen an Schulen mit mindestens 65 verantwortlich zu betreuenden Unterrichtsräumen möglich. Erhöhte technische Anforderungen an die SchulhausmeisterInnen ermöglichen jetzt unabhängig von der Anzahl der Unterrichtsräume eine Zuordnung zur EG 7. Die EG 8 ist zugegeben eine Perspektivgruppe. Die Budgetverantwortung von mind. 30.000 Euro erscheint heute noch als eine sehr hohe Hürde. Bei einer durchschnittlichen Geltungsdauer tariflicher Eingruppierungsmerkmale von durchschnittlich 20 Jahren, erscheint die Aussicht nicht mehr ganz so utopisch.